Energiesparen durch richtiges Lüften

Der Anstieg der Energiekosten veranlasst momentan viele Verbraucher, ihre alten Fenster gegen neue, energiesparende Fenster auszutauschen. Diese wärmedämmenden Fenster sind jedoch nicht nur vorteilhaft, denn aufgrund ihrer Wärmedämmung sind diese auch vollkommen luftdicht.

Dieses wiederum entbindet nicht vom regelmäßigen und zudem richtigen Lüften, denn auch hierbei können durchaus Fehler begangen werden. So sollte man ein Fenster auf ständiger Kippstellung vermeiden, da auf diese Art der Luftaustausch drei Stunden in Anspruch nimmt. Das Stoßlüften tauscht innerhalb kürzester Zeit, das heißt in bis zu fünf Minuten, die Luft aus. Gerade im Winter wird durch ständiges Kippen der Fenster wertwolle Heißluft verschwendet. Daher sollte folgende Faustregel gelten: die Heizung ausschalten, Tür oder Fenster für zwei bis fünf Minuten öffnen und dabei spart man tatsächlich Energie.

Häufiges Lüften ist insbesondere in Küche und Bad empfhlen, da durch Kochen und Duschen beziehungsweise Baden Wasserdampf entsteht. Dieser wiederum kann durchaus zu gesundheitsgefährdendem Schimmelbefall führen. Zudem bieten Baumärkte hierfür spezielle Lüfte an, welche dazu beitragen, dass ein ständiges Lüften gewährleistet ist.

Quelle: http://im-baumarkt.blogspot.com/2009/10/richtig-luften-energiesparen.html

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 03. Oktober 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energie und Umwelt, Energiekosten, Technik, Tipps abgelegt. Ihm wurden folgende Schlagworte zugewiesen: , , .

4 Kommentare

  1. Bastian (19.10.2009, 2:16 pm)

    Das Thema mit dem Schimmelbefall habe ich gerade selbst erleben dürfen. Wir haben zwischen Bad und Küche einen kleinen Abstellraum (ohne Fenster). Lüften bringt da leider nicht viel. Mussten uns Maler kommen lassen. Was das Energiesparen betrifft, haben wir aber auch gute Erfahrungen mit dem Stoßlüften gemacht.

  2. Ulrike G. Reich (19.10.2009, 11:33 pm)

    Hallo Bastian,
    danke für den Kommentar. Schimmelbefall habe ich hier auch aufgrund eines Rohrbruchs. Es ist richtig, auch bei mir hilft Lüften allein nichts mehr, sondern ein Fachmann.

    Was das Stoßlüften betrifft, so ist mir dieses jetzt auch logisch nachvollziehbar. Auch das mit der Absenkung über Nacht. Ich war immer der Meinung, wenn ich die Heizung ganz abstelle, wird nichts/weniger verbraucht, zudem hatte ich einige Fenster dauerhaft gekippt. Meine eigene Dummheit, zugegebenermaßen. Ich bin gespannt, ob es sich tatsächlich bemerkbar macht, wenn ich nun alles ändere.

  3. Bettina (11.11.2009, 11:25 am)

    >Daher sollte folgende Faustregel gelten: die Heizung >ausschalten, Tür oder Fenster für zwei bis fünf Minuten >öffnen und dabei spart man tatsächlich Energie.

    Wenn ich meine Heizung abdrehe, dauert es mindestens 10min, bis ich irgendeine Temperaturveränderung am Heizkörper bemerke. Ich lüfte deshalb immer (natürlich stoßweise), ohne die Heizung abzudrehen.

  4. Ulrike G. Reich (11.11.2009, 2:13 pm)

    Hallo Bettina,
    genau so habe ich es auch gemacht. Zudem war ich immer der Meinung “Heizung aus und Geld gespart”. Habe auch beim Lüften die Heizung nicht abgeschaltet weil es auch hier immer etwas dauert, bis die Wärme durchläuft. Nur dieses war ein Fehler, so dass sich nun meine monatlichen Abschlagzahlungen auf knapp 270 Euro monatlich für Fernwärme belaufen, und das als Singlehaushalt. Ich war dann bei den Stadtwerken, weil ich der Meinung war, dass dieses nicht sein könne, wenn ich fast ausschließlich gegen Abend für zwei bis drei Stunden heize, aber das ist ein falscher Denkansatz. Das Haus, obwohl ein Reihenhaus, also beidseitig angebat, kühlt vollständig aus, und um dann den Bau nochmals zu erwärmen, muss die Heizung auf Hochtouren arbeiten. Das Ergebnis habe ich dafür. Lese nun monatlich den Zählerstand neu ab, gebe ihn den Stadtwerken durch und tatsächlich, seit ich dieses so nicht mehr handhabe, senkt sich peu à peu der Verbrauch.

    Wenn Sie die Heizung beim Stoßlüften abdrehen, braucht sie zwar noch einmal ein paar Minuten, da jedoch der Raum nicht völlig ausgekühlt ist, muss sie hierfür definitiv weniger Energie/Kraft aufwenden.

    Gruß U. Reich