Empfehlung: frisches Brennholz sollte luftig getrocknet werden

Frisches Brennholz für Holzvergaserheizungen oder Öfen sollte man niemals in geschlossenen Räumen lagern, da ansonsten – laut der Fachzeitschrift “Haus und Energie” – Schimmelbildung und Fäulnis die Folge sein könnten.

Die Holzscheite sollten bereits vor dem Trocknen auf die erforderliche Gebrauchsgröße gesägt werden, da diese entlang der Faser schneller an Feuchtigkeit verlieren. Im Idealfall werden die Holzscheite luftig, aber dennoch vor Regen geschützt gelagert, wofür sich beispielsweise sehr gut die Südwand eines Hauses oder auch der Carport eignen.

Trocknet man Brennholz vor der Anwendung im Ofen nicht ausreichend, bilden sich möglicherweise Aromate und Ruß, welcher wiederum gefährliche Kaminbrände verursachen kann. Zudem wird unnötig viel Energie verschwendet, da aus dem feuchten Holz zunächst das Wasser gekocht werden muss, was somit zu einem erhöhten Energieverbrauch und zudem zu einem Kostenanstieg beiträgt.

Normalerweise sollte die Restfeuchte des Holzes bei 15 bis 20 Prozent liegen. Die Trocknung des Holzes dauert zwischen einem und drei Jahren, je nach Witterung, Feuchtigkeitsanteil sowie Lagerungsstätte.

 
Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11540062/7249849/Frisches-Brennholz-luftig-trocknen.html

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 22. Juni 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energie und Umwelt, Energiekosten, Tipps, Umwelt abgelegt. Ihm wurden folgende Schlagworte zugewiesen: , , , , , , , , .

2 Kommentare

  1. brennholz (02.09.2009, 3:29 pm)

    Viele Brennholz-Stapler unterschätzen den Abstand nach unten: Luft mit Feuchtigkeit angereichert setzt sich im Stapel nach unten hin ab. Da braucht’s Platz zum Zirkulieren

    grüße Usch

  2. Ulrike G. Reich (07.09.2009, 8:34 am)

    thx für den Hinweis und Gruß zurück U.