Beim Kochen Energie und Geld sparen

Vielleicht schon ein “alter” Energiesparhut, aber vielleicht vielen nicht bekannt, denn auch beim Kochen lässt sich mit wenig Aufwand beim Kochen Geld und Energie einsparen, wenn Sie folgende Punkte beachten:

– Pfanne oder Topf sollten den gleichen Durchmesser aufweisen wie die Herdplatte, ansonsten geht wertvolle Energie verloren.

– Verbeulte Pfannen- oder Topfböden sind zu vermeiden.

– Das Kochen im Dampfkochtopf spart viel Energie.

– Beim Kochen sollte die Kochstufe rechtzeitig reduziert werden. So können Sie beispielsweise bereits wenn das Wasser zu kochen beginnt, schon eine Stufe hinunterschalten. Wenn Sie dann zum Beispiel Nudeln in das Wasser geben, kochen die Nudeln nicht über und Sie sparen zudem noch Energie.

– Schalten Sie die Herdplatte ab, bevor das Gericht völlig gar ist, hierdurch nutzen Sie die so genannte Restwärme.

– Haben Sie bei einem Gericht die Wahl zwischen Braten in der Backröhre und Kochen, dann entscheiden Sie sich für das Kochen, denn eine Herdplatte verbraucht nur ein Fünftel der Energie der Backröhre.

– Da das Kochen mit einem Glaskeramikfeld sparsamer ist als mit Gusskochplatten, achten Sie beim nächsten Herdkauf darauf.

– Am wenigsten Energie verbrauchen Induktionsfelder. Diese sind zwar in der Anschaffung teurer, sparen jedoch auf Dauer richtig Energie ein.

 

Quelle: http://www.freizeitfreunde.de/tipp/geld-und-energie-sparen-beim-kochen-131368

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 02. Juni 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energiekosten, Technik, Tipps abgelegt.

3 Kommentare

  1. cypher (06.06.2009, 5:18 am)

    Nich viel neues aber richtiges darf ruhig wiederholt werden.
    Auch die Sache mit dem Vorhheizen des Backofens bietet je nach Gericht einiges an Einsparpotenzial.
    Wirklich sparen lässt sich auch bei Nutzung von Gas zum Zubereiten seiner Mahlzeiten. Hitze ist sofort da wo man sie haben will und sorfort weg wenn sie nicht mehr benötigt wird. Profis kochen nicht umsonst hauptsächlich mit Gas.
    Achja Unebenheiten im Kochgeschirr sind dann auch unerheblich.
    Und alles auch ohne Gasanschluss da die meisten modernen Gaskochplatten bequem mit Flaschengas betrieben werden können was einem auch Anschluss und Grundgebühren spart. Und so eine Handelsübliche Flasche im Papierkorbformat hält gern einige Monate bei privatem Gebrauch.

  2. Ulrike G. Reich (07.06.2009, 12:38 pm)

    Das mit dem Gas habe ich so noch nie gesehen, aber ich kenne auch von klein auf nur Kochen mit E-Herd. Hier gibt es keine Gasanschlüsse, und, wahrscheinlich, weil ich bisher nie damit umging, habe ich, nicht zuletzt, weil man öfter hört und liest von Explosionen, irgendwie einen Heidenrespekt vor Gas.

    Da du dich hierbei ja wohl sehr gut auskennst: Wenn ich mir nun einen mit Gasflaschen betriebenen Herd anschließen würde, welche Gefahr ginge dann sowohl von dem Gerät als auch der Gasflasche aus? Nicht zuletzt bin ich Raucher… Was würde passieren, wenn man vergisst, den Ofen auszuschalten und das Gas weiter ausströmt?

    Würde mich wirklich interessieren.

  3. cypher (08.06.2009, 4:28 am)

    Nunja als ausgewiesener Experte möchte ich mich nun nicht darstellen aber nach meinem Kenntnisstand ist das Risiko eher gering. Solange man nicht Baugruppen für Zwecke einsetzt für die sie ausdrücklich nicht gedacht sind weil man sich denkt: “das wird schon gehn” oder “selbstgefrickelt geht auch, was soll ichs im Fachhandel kaufen” ist es nicht risikoreicher als das Leben an sich.
    Es gibt ein paar Auflagen (wie sollte es anders sein) was Flaschengröße und ihre Aufstellung angeht. Und ich glaube zur Belüftung gibt es da auch noch was.
    Das mit dem ausströmenden Gas ist kaum möglich da es da thermische Sicherungen an den Brennern gibt. Sprich man muss den knopf gedrückt halten oder es muss eine Flamme da sein sonst strömt kein Gas. Deshalb muss man beim einschalten immer nen kleinen Moment den Knopf festhalten damit der Sensor die Flamme bemerkt und das Gas auch ohne Festhalten strömen lässt. Geht die Flamme aus wird der Gasstrom unterbrochen. Eine brennende Flamme kann man natürlich vergessen was aber eben bei einem E-Herd auch passieren kann (ausser einigen Modellen die auch schauen ob ein Topf da ist oder eben Induktion).
    De Installation sollte natürlich von Fachkundigen erfolgen (wie eben auch bei E-Geräten). Und beim Wechseln der Flaschen muss man soweit ich weiß auch schon mutwillig Ausnahmesituationen herbeiführen um eine Gefährdung herbeizuführen.
    Bei der Wahl des Herdes muss man sich halt festlegen ob Stadgas (aus dem Gasnetz) oder eben Flaschengas da durch unterschiedliche Brennwerte unterschiedliche Brenner zum Einsatz kommen (also nich nen alten Gas-Herd von nem Gasanschluß an die Flasche klemmen ohne den Brenner zu wechseln).
    Also Panik oder Berührungsängste muss man meiner Meinung nach weder vor Gas noch vor Elektrik haben, nur eben einen gewissen Respekt.
    Da ich eher aus dem Elektrobereich komm kenn ich naturgemäß mehr unschöne Geschehnisse aus diesem Bereich aber im Normalfall gehts oft auf Leichtsinn raus wenn was komplett schiefgeht.