“Haus und Energie”-Messe will hohen Nebenkosten an den Kragen

An diesem Wochenende fand in Minden die Messe “Haus und Energie” statt und bot hiermit für Hausbauer ein Forum in der Kampa-Halle. Bei freiem Eintritt für die Besucher präsentierten 80 Aussteller ihre Produkte. “Haus  und Energie” ist das Produkt der Fusion aus der Immobilienmesse “Immo” und der Mindener Bautage.

Im Zuge dieser “Familienzusammenführung” erfuhr  auch das Gesamtkonzept eine Änderung, denn nun liegt der Fokus auf Wärmedämmung, Solartechnik sowie anderen energieeffizienten Technologien. “Der Name ,Haus und Energie’ beschreibt genau das, worum es hier geht”, so Veranstalter Rainer Timpe.

Die Fusion der beiden bekannten Traditionsgrößen bezeichnet Timpe als einen “sinnvollen Lückenschluss”, denn ein Zeichen in Richtung zu setzen sei wichtig.

“Wer sich noch an seine letzte Nebenkostenrechnung erinnert, weiß, wie interessant Energiefragen geworden sind”, so Alfred Raschke, stellvertretender Landrat des Kreises im Hinblick auf die Notwendigkeit einer neuen Zielsetzung. Raschke räumt “Haus und Energie” den höchsten Stellenwert zwischen Hannover, Bremen und Bielefeld ein und bezeichnet diese zudem als “ein interessantes Dreieck”.

Es sei insbeondere hinsichtlich auf die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation eine wichtige Aufgabe, den Menschen zu zeigen, dass trotzdem auch der Neubau von Häusern noch immer finanzierbar sei. “In schweren Zeiten besinnt sich doch jeder gern auf seine eigenen vier Wände”, welche nicht nur individuell Gefallen finden, sondern auch trotz einer kuzfristigen Verschnaufpause bezüglich der Rohstoffpreise ein ordentliches Fundament haben müssen.

Waltraud Winter, stellvertretende Bürgermeisterin von Minden, konnte diesen Aussagen nur beipflichten. Sie sagte, dass man bei “Haus und Energie” quasi alles unter einem Dach finde, sei es in Fragen zur Fußbodenheizung, Kreditfinanzierung, Solarzellen auf dem Dach oder neuen Armaturen im Bad. Sobald während einer Beratung ein Problem auftauche, könne der Nebenstand gleich weiterhelfen.

 

Quelle: http://mt-online.de/mt/lokales/minden/?sid=a51541eca87349a793f4e9bf0b5cacab&cnt=2909670

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 22. März 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energie und Umwelt, Energiekosten abgelegt.

2 Kommentare

  1. Sebastian (Nebenkosten-Runter.de) (29.03.2009, 11:09 am)

    Das Thema sollte man als Hausbesitzer auf jeden Fall sehr ernst nehmen. Auch ohne viel Geld zu inverstieren kann man schon eine Menge sparen.

  2. Ulrike G. Reich (31.03.2009, 1:59 am)

    Das ist richtig, dass man nicht immer gleich in hohen Dimensionen, die den meisten sowieso gar nicht zur Verfügung stehen, investieren muss. Ich denke auch, dass gerade Hausbesitzer und die, die es einmal werden wollen, sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen sollten, denn es geht letztlich um ihr Bauwerk und ihr finanzielles Budget.