Jetzt können Sie die Ersparnis Ihres Spritverbrauchs online ausrechnen

Die meisten Autofahrer mögen zwar über den Verbrauch ihres Kraftfahrzeugs informiert sein, jedoch, so die Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin, wird häufig falsch eingeschätzt, was von dem Verbrauch tatsächlich eingespart werden könnte.

Nun wurde die dena aktiv. Die Deutsche Energie-Agentur machte sich das Internet zu Nutze und hat einen interaktiven Spritsparcheck ins Internet gestellt. Interessierte haben hier die Möglichkeit, sich das tatsächliche Spritsparpotenzial ausrechnen zu lassen. Um eine genaue Berechnung durchführen zu können, muss der Autofahrer neben den technischen Daten seines Fahrzeugs auch sein individuelles Fahrprofil eingeben. Nach den Berechnungen der dena sind jährliche Einsparungen in Höhe bis zu 300 Euro möglich.

Den Spritsparcheck der dena können Sie unter http://www.ichundmeinauto.info erreichen.

 
Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/454277

 

 
Ein leider kurzer Artikel, aber m.E. dürfte dieser von der dena angebotene Gratisdienst für Autofahrer in Richtung Einsparen beim Spritverbrauch wertvolle Dienste leisten, denn eine jährliche Ersparnis von 300 Euro allein für Sprit käme mit Sicherheit vielen zu Gute.

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 18. Februar 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energiekosten, Tipps abgelegt.

6 Kommentare

  1. Badexp (19.02.2009, 10:04 am)

    Danke für diese informativen Link, sowas in der art habe ich schon seit längerem gesucht 😉

    Da ich finde das spritsparendes Auto fahren einen sehr hohen stellenwert in der aktuellen Autoindustrie einnimmt und man dort sehr schnell den überblick verlieren kann.

  2. Ulrike G. Reich (20.02.2009, 10:12 pm)

    Hallo Badexp,

    freut mich, dass ich da wohl genau ins Rote getroffen habe.

    Ich fahre zwar kein Auto, aber meine Eltern fuhren immer Auto und, man möge es kaum glauben, obwohl sie der älteren Generation angehörten, waren sie immer auf dem neuesten Stand und stets sehr umweltbewusst. Mein Vater war der erste in der Straße, dessen Auto mit Kat fuhr, von daher finde ich spritsparendes und umweltfreundliches Autofahren ebenfalls sehr wichtig.

    Ich denke, dass dieser Rechner vielen Autofahrern gute Dienste leistet.

  3. cypher (25.02.2009, 1:26 am)

    Viel mehr als Allgemeinwissen wird da auch nicht verbreitet. Und wenn mans noch so genau mit zahlen Darstellt … es ist eine Tendenz und Wahrscheinlichkeitsbehauptung.
    Niemandes Fahrverhalten ist über das Jahr (nichmal über den Tag/die Woche) gleich a könnt man dann auch die Heizleistung der Zigarette mit in die Wohnheizkostenberechnung einfließen lassen… bringt aufs jahr auch was (ja ich weiß das ist überspitzt).

    Dennoch mag ich das Anliegen des Blogs und würde mich über einen FullFead freuen.

    MfG

  4. Ulrike G. Reich (25.02.2009, 8:14 am)

    Hallo cyber,
    natürlich ist es nicht “die” Patentlösung und es ist mir auch bewusst, dass das Fahrverhalten des einzalne nicht über die von Ihnen beschriebenen Zeiträume konstant ist, aber ich bin nun immer wieder optimistisch, was den Willen zum Umdenken betrifft und frage von daher, ob denn umgekehrt hierdurch nicht die Möglichkeit bestünde, dass man individuell sein Fahrverhalten anpassen/verändern könnte? Es ist eine Frage, denn ich fahre kein Auto, kann mich diesbezüglich nur auf die Aussagen anderer stützen.

    Ich habe den Vergleich mit der Heizleistung einer Zigarette durchaus verstanden. Manches muss man einfach überspitzt oder auch teilweise mit Ironie versinnbildlichen, damit es überhaupt ankommt 🙂

    Mir lieg auch sehr viel an diesem Blog, an den Lesern und letztlich an unserer Umwelt. Irgendwie bildet doch auch alles ein Zusammenspiel, ein mit Sicherheit auch teilweise effizientes. Und sei es nur, wenn ich mich bemühe, Artikel oder Tipps zu schreiben, die um Nach- oder gar Umdenken anregen.

    Von daher freue ich mich über jeden Kommentar, denn dieses zeigt mir, dass zum einen die Leser und Kommentatoren interessiert sind an diesem Blog, welcher ja zum Ziel hat zu informieren und zum anderen sehe ich, dass alle Mühe der Recherche für – zumindest aus meiner Sicht – vernünftige Informationen etc. nicht vergebens sind.

    Danke nochmals und viele Grüße

  5. Chris (Grüne Autos) (02.03.2009, 10:52 pm)

    Ebenfalls danke für den Link. Der Spritsparcheck bzw. Spritsparrechner ist wirklich klasse. Und auch wenn er nicht ganz exakt sein kann, bringt er den einen oder anderen mglw. zum Umdenken. Denn wenn Klimaschutz auch noch bares Geld spart sind hoffentlich ein paar mehr dabei. Und bis jeder ein 3-Liter Fahrzeug oder gar ein Elektroauto fährt, dass er mit Solarstrom betankt wird wohl (leider) noch einige Zeit vergehen. Also ist die Änderung des Fahrverhaltens ein wichtiger Schritt um Energie und CO2-Emissionen einzusparen.

    Hier sind auch 7 Tipps zum Sprit sparen:
    http://www.klima-wandel.com/2007/07/26/sprit-sparen-geld-sparen/

    Am besten ist Nr. 1: Wer Fahrrad fährt oder läuft spart am meisten 😉

  6. Ulrike G. Reich (09.03.2009, 11:11 am)

    Hallo Chris,
    schön, wenn der Link auch dir einen Dienst erweisen konnte. Ich sehe es genauso: selbst wenn er nicht präzise und perfekte Aussagen treffen, Zahlen liefern kann, so regt er doch zum Nach- und Umdenken an, genau darauf wollte ich auch hinaus, denn man kann es auch umgekehrt machen: erst errechnen und dann sein Fahrverhalten anpassen bzw. korrigieren.

    Übrigens ein guter Link von dir für Autofahrer. Ich werde mir diese Infos ausdrucken und im Bekannten- und Freundeskreis an die Autofahrer verteilen.

    Ich gehöre zur Nr. 1: ich gehe zu Fuß und benutze bei schönem Wetter gerne mein Fahrrad. Damit schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: zum einen ist dieses umweltschonend und zum anderen tut frische Luft und Bewegung gut.

    Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich weiß, dass viele auf ein Auto angewiesen sind und ich bin absolut keine Gegnerin von Autos, ich nehme mir ja selbst. wenn ich zu viel eingekauft habe, ein Taxi, nutze dann also ebenfalls ein Auto, wenn auch indirekt. Würde ich jedoch selbst fahren, dann würde ich es für meine täglichen Einkäufe, die ich hier locker zu Fuß erledigen kann, keinesfalls einsetzen. Aber auch dieses ist nicht jedem möglich, man denke hierbei an Dorfbewohner, die weit ab von Supermärkten wohnen.