Besuchermagnet “Energie sparen”

Ja, wer hätte das gedacht: da bringt dieser bis zur vorletzten Staffel “Deutschland sucht den Superstar” den bis dahin weitgehend unbekannten Ort Eggenfelden zur Sprache mit seinem Zögling Daniel Küblböck, welchem ich  höchstpersönlich auch gerne eine Energiesparlampe ins Oberstübchen gepfriemelt hätte, und nun kommt genau aus Eggenfelden etwas Gutes: nämlich eine über zwei Tage dauernde Messe “Fertigbau und Energie sparen”. Die Messe – als “Tatort” diente die Rottgauhalle – war sogar ein Erfolg, denn zum Öl erfreuen sich Alternativen einer steigenden Nachfrage.

 

Die Themen Renovieren und Bauen, Energie einsparen, die Erschließung neuer Ressourcen, dieses sind Themen, welche immer mehr Menschen interessieren, und so wundert es auch nicht, dass die “Fertigbau- und Energiespar-Messe” zu einem vollen Erfolg wurde.

 

Laut der Organisatoren Karl-Heinz Sprotte und Stefan Drexler war der Andrang enorm und, gehe man vom privaten Häuserbau aus, könne im Hinblick auf den Besucheransturm von einer kriselnden Bauwirtschaft keine Rede sein. Der Andrang mit mehreren tausend Besuchern sorgte bei den Veranstaltern sicher für ein breites Grinsen und ein erschwertes Durchkommen in dieser arg geschundenen Rottgauhalle.

 

Laut Karl-Heinz Sprotte würde das Bewusstsein der Menschen gerade in unsicherer Zukunft und Finanzkrisen dahingehend gesteigert, wie wertvoll doch die eigenen vier Wände sind, und sie denken nach, beispielsweise über das schon zum Schlagwort gewordene “Energiesparen”. Gut so! Je mehr Menschen sensibilisiert werden, um so besser, denn um so intensiver wird sich auch die Bauindustrie darauf aus- und einrichten müssen. Ebenso steigt das Interesse bezüglich regenerative Energien und es wird nach Alternativen zur Ölheizung gesucht.

 

Zudem sind die Besucher bzw. Interessenten mittlerweile auch sehr aufgeschlossen für Themen wie Wärmepumpen oder Solaranlagen. Favorisierte Alternativen sind Pellets- und Hackschnitzelanlagen. Die Gründe hierfür liegen auch darin, dass die Menschen beachten, dass der Brennstoff aus heimischen Anlagen stammt und möchten, dass die Firmen in ihrer Region davon profitieren. Nicht nur der Bereich Heizungssanierung bildet einen Schwerpunkt, denn zudem schlagen für Pelletsanlagen rund 2.500 Euro staatliche Förderung zu Buche, was viele noch entschlussfreudiger macht.

 

Zusätzliche Anreize gab auf jeden Fall ein Besuch der Messe, sind doch zentrale Themen sparen und die Schonung der Umwelt. Umfangreiche Informationen gab es natürlich auch für Bauherren und potenzielle Häuslebauer. Zudem präsentierten sowohl führende deutsche Hersteller im Fertighaussektor sowie regionale und überregionale Unternehmen ihre Produkte, selbstverständlich ebenfalls unter dem Motto Energiesparen.

 

Quelle: http://www.pnp.de/lokales/news.php?id=53938

 

Ich finde es jedenfalls gut, dass nun anscheinend immer mehr Menschen für das Thema Energie, Energiesparen usw. und Umweltschutz sensibilisiert werden. Je mehr Informationen, um so besser. Und um so mehr wird man sicher auch in Zukunft auf die Beine stellen können. Sowohl sich selbst, als auch der Umwelt zuliebe, denn letztlich hängt doch alles voneinander ab.

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 16. Februar 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energie und Umwelt, Energiekosten, Umwelt abgelegt.

3 Kommentare

  1. Florian (Zukunftsreport) (18.02.2009, 6:38 am)

    M.E. geht die Entwicklung in Sachen Heizung wieder in eine völlig falsche Richtung. Holzpellets haben mit Nachhaltigkeit wenig zu tun:
    – Der Baum speichert über Jahrzehnte CO2, das auf einen Schlag wieder freigesetzt wird.
    – Es wachsen zwar wieder Bäume nach, aber nur langsam und global gesehen nimmt die Baumanzahl rasant ab!
    – Mittlerweile stammt das benötigte Holz nicht mehr nur aus Alt- und Restholz, sondern teilweise auch schon aus Urwäldern.
    – Das Thema Feinstaub ist noch nicht gelöst.
    Wir sollten endlich Technologien zum Durchbruch verhelfen, die wetter- und treibstoffunabhängig Energie bereitstellen können.

  2. Ulrike G. Reich (20.02.2009, 10:15 pm)

    Das sehe ich auch so. Wir sind doch nun wirklich technisch gesehen nicht mehr am Anfang der Entwicklung, sondern sehr weit fortgeschritten.

    Zum Thema Holz: sogar für Toilettenpapier werden heute noch wertvolle Baumbestände sinnlos reduziert. Das ist mir unverständlich.

  3. Tom (Stromtarife.net) (25.02.2009, 10:15 pm)

    Sehe ich genauso wie meine Vorredner – Holzpellets gehen genau in die falsche Richtung und sind zudem noch mühselig für den Anwender in der Handhabung, da regelmäßig eingekauft und in großem Umfang gelagert werden muss. Auch die Preisentwicklung der Pellets ist nicht zu vernachlässigen – sie werden immer teuer. Zu den ökologischen Aspekten hat Kommentator #1 schon etwas gesagt. Mir ist schleierhaft, warum die Pellets nach wie vor so trendy sind…