ENERGIESPAREN: Hätten Sie’s gewusst?

Ich muss gestehen, ich hätte es nicht gewusst. Ich habe dieser Tage rein zufällig im TV aus Langeweile gezappt und stieß dabei auf eine Sendung (ich weiß jedoch nicht mehr, wie sie heißt oder welcher Kanal es war), in welcher es um Haushaltstipps ging.

Interessant fand ich hierbei den Hinweis, dass man tiefgefrorene Mahlzeiten/Nahrung im Kühlschrank auftauen soll, da hierdurch für die Zeit, welche zum Auftauen benötigt wird, der Kühlschrank weitaus weniger Energie verbraucht. Kleinvieh macht auch Mist. Ich werde das in Zukunft auch so handhaben, denn wenn man sich beizeiten für’s Dinner aus dem Tiefkühlfach entscheidet, dürfte es durchaus möglich sein, diese mit einem oder zwei Handgriffen in den Kühlschrank umzupacken. Zeitlich gesehen dürfte dieses auch für Berufstätige machbar sein. Morgens umfrachten, abends genießen.

Dann wurde etwas von einem “Reisbett” erwähnt, d.h. der Reis wurde zum Fertiggaren kurzerhand unter die Bettdecke verfrachtet. Dabei erinnerte ich mich daran, dass mir meine Mutter vor vielen Jahren erzählt hat, dass sie, als sie und mein Vater noch sehr jung waren und ihren Hausstand am gründen, Kartoffeln in einer “Kartoffelkiste” gegart hat, d.h. vorgekocht, dann kamen die Teile in diese Kiste, welche ebenfalls gut eingepackt wurde und abends, wenn mein Vater von der Arbeit kam, waren sie gar. Ganz ohne Herd und mit bedeutend weniger Energie. Sicherlich sind in der heutigen Zeit nicht alle Koch- und Garverfahren von früher so leicht umzusetzen, aber einige Tipps, denke ich, könnte man zumindest einmal ausprobieren.

Mich würde interessieren, wer noch Ratschläge von Muttern oder Oma auf Lager hat, die man vielleicht auch auf die heutige Zeit und die uns zur Verfügung stehenden Mittel anwenden kann, denn sicher tragen auch die Kleinigkeiten etwas dazu bei, Energie einzusparen. Nicht nur um der Rechnung willen.

Vielleicht wäre es sinnvoll, diesen Beitrag mit Kommentaren und Tipps fortzuführen?

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 10. Februar 2009 geschrieben und unter blog, Energie, Energie und Umwelt, Energiekosten, Tipps, Umwelt abgelegt.

3 Kommentare

  1. Sebastian (25.02.2009, 10:56 am)

    Milchreis! Aufkochen und dann in die Bettdecke…

  2. WBN - Links für Mittwoch, 25. Februar 2008 (25.02.2009, 11:24 am)

    […] Energiesparen: Auftauen im Kühlschrank, Kochen im Bett, via Energieblog […]

  3. Ulrike G. Reich (25.02.2009, 12:45 pm)

    Hallo Sebastian,

    ich werde das auf jeden Fall testen, da ich glücklicherweise auf Milchreis stehe. Werde dann hier berichten, wie dieses “Experiment” gelaufen ist.

    Ich hätte da noch einen für Kerzenbastler (bin selbst diesem Hobby seit Monaten hoffnungslos verfallen). Wachs muss nun mal geschmolzen werden, und logischerweise benötigt man hierfür auch Energie. Aber: für die, die doch regelmäßig und recht viele Kerzen herstellen – bei mir nimmt dieses zu, ich stelle mittlerweile auch Kerzen für andere her – lohnt sich mit Sicherheit die Anschaffung eines speziellen Schmelztiegels. Es gibt ein Gerät für die, die dieses nun in etwa mit dem Aufwand wie ich betreiben. Dieser Tiegel hat ein Fassungsvolumen von 25 Litern (geeignet für Tauch- und Färbewachs). Das Gerät ist standardmäßig mit einem Energiesparmantel ausgestattet, das Schmelzen erfolgt im Wasserbad. Der Energiesparmantel besteht aus Isolierschaum, welcher den Energieverbrauch bis zu 40% senkt und zudem die Lebensdauer des Kessels verlängert. Außerdem trägt dieser “Sparmantel” auch zur Sicherheit bei, denn die Außenseite wird nicht zu warm. Zudem befindet sich an diesem Gerät ein beheizter Auslaufhahn, was die Arbeit nochmals um einiges erleichtert. Dieses “Juniorgerät” bekommt man für ca. 115,00 Euro zuzüglich Umsatzsteuer und Frachtkosten. In der Anschaffung zwar nicht gerade wenig, jedoch, rechnet man den Energieverbrauch aus (ich werde das demnächst online können, zumindest verspricht das der Energielieferant, so dass ich dann genau einsehen kann, welches Gerät gerade wie viel Energie verbraucht) und stellt die alternative Methode der Möglichkeit dieses Gerätes gegenüber, so gehe ich davon aus, dass man, bei 40% versprochener möglicher Energieeinsparung diesen Anschaffungspreis bald wieder raus hat und dann zudem noch sparen kann. Außerdem benutze ich statt künstlichem Licht sehr viel Kerzenlicht, spare also hier wiederum Energie. Ein Teelicht hat beispielsweise eine Brenndauer von 4 Stunden. Ich werde einmal verschiedene Kerzenfórmen und -größen im Eigenversuch herstellen und die exakte Brenndauer sowie Materialkosten errechnen und dann hier posten. Denke, dieses Thema ist nicht uninteressant.

    Und, weitere Tipps?