Klar zum Entern: Greenpeace Aktivisten blockieren E.On Baustelle

In den Niederlanden haben am Wochenende vom 15. und 16.11.2008 100 Greenpeace-Aktivisten die Baustelle des neuen E-On Kohlekraftwerks im Hafen von Rotterdam für eine spektakuläre Aktion genutzt: sie blockierten das Gelände der Baustelle. Vor der Hafeneinfahrt gingen die Greenpeace-Schiffe Rainbow Warrior und Beluga vor Anker: Für Kohlefrachter Zutritt verboten. Ziel der Aktion war es, auf die hoch klimaschädliche Wirkung des Energieträgers Kohle aufmerksam zu machen. Kohle ist der am stärksten CO2 produzierende Rohstoff zur Energiegewinnung. Aber nicht nur das Treibhausgas ist ein Problem, auch weitere schädliche Gase, die aus der Verbrennung des Schwefels und anderer in Kohle gebundenen Elemente schaden der Umwelt und damit auch dem Menschen.
Die Aktivisten wurden am Ende der Aktion vorübergehend festgenommen, beide Schiffe für mehrere Stunden beschlagnahmt. Trotzdem sehen die Greenpeace Kämpfer ihre Aktion als Erfolg.

Ziviler Ungehorsam ist notwendig, wenn es um die Folgen eines neuen Kohlekraftwerks für das Klima geht. Die Auswirkungen des Neubaus sind so dramatisch, dass sofort gehandelt werden muss, erklärte Mike Baretta vom niederländischen Greenpeace-Büro.

Trotz der dramatischen Auswirkungen von Kohleverbrennung auf das Klima plant E-On 8 weitere Kohlekraftwerke in Europa. Mit ihrer Quit-Coal Tour, die um die ganze Welt geht, will das Greenpeace Schiff Rainbow Warrior auf diese Problematik aufmerksam machen.

Wer sich für die Greenpeace Aktion interessiert, kann den vollständigen Artikel auf der Homepage nachlesen.

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 21. November 2008 geschrieben und unter Energie und Umwelt abgelegt. Ihm wurden folgende Schlagworte zugewiesen: .

Ein Kommentar

  1. Badratgeber (24.11.2008, 10:09 am)

    Ich persönlich denke nicht das solche Greenpeace Aktionen etwas bewirken, man sieht ja selber das es trotzdem zum bau solcher Kraftwerke kommt.