Liberalisierung im Gasmarkt geht weiter

Die großen Gasversorger erlauben nun ihren Kunden ihr Gas auch bei der Konkurenz zu beziehen. Mit diesem Zugeständnis gehen die Gasversorger einem Misbrauchsverfahren des Bundeskartellamsts aus dem Weg.

Für die Gaskunden ist es nun möglich über die Pipelines des örtlichen Gasversorgers auch Gas anderer Unternehmen zu beziehen.

Durch diese Öffnung des Netzes ist bestimmt mit Preissenkungen zu rechnen, da nun Wettbewerb entsteht und die Gasversorger die Preise nicht mehr diktieren können.

Ob sich die Preise so stark von in den Medien zu hören ist nach unten ändern werden bleibt fraglich, da die Gasversorger nun theoretisch nur Zwischenhändler sind.

Dieser Artikel wurde von Energieblog.de am 16. Februar 2006 geschrieben und unter Energie abgelegt.

2 Kommentare

  1. Tobias (06.05.2006, 1:34 am)

    Ich vermute mal das es beim Gasmarkt genauso enden wird wie beim Strommarkt. Wettbewerb ist verstummt alle kleinen wurden von den Großen geschluckt. Preise steigen.
    Aber vielleicht kommt es auch alles anders. Wollen wir es hoffen.

  2. Ralfo (30.07.2009, 12:12 am)

    Die Praxis sieht so aus, dass die großen Kunden (Abnehmer in Mehrfamilienhäusern mit einem Gaszähler) den Anbieter nicht wechseln weil sie keine Lust haben, man dann ein Formular mehr ausfüllen müsste und der Kaffee in der Zeit kalt wird oder warum auch immer.
    In unserem Haus könnten 4000-5000 Euro gespart werden aber die Hausverwaltung schaltet auf Durchzug. Klar von der Kostensenkung hat sie nichts- solange das Haus voll vermietet ist und alle brav zahlen.
    Als Mieter hat man nichtmal das Recht die Rechnung zu kürzen.
    Tolle Liberalisierung!