Mit Elektrofahrrädern die Insel Rügen erkunden

Touristen auf Rügen ist ab diesem Sommer eine Erkundung der schönsten Regionen der Insel Rügen mit einem Elektrofahrrad zu erkunden, welches zum einen kräfte- und zum anderen umweltschonend ist. Laut der Tourismuszentrale Rügen, die unter anderem auch Ferienhäuser auf Rügen vermittelt, haben sich insgesamt 34 Unternehmen, welche Verleih- und Akkustationen betreiben, zu einem flächendeckenden Netzwerk zusammen geschlossen.

Mehr Elektrofahrräder, weniger Autos
Elektrofahrräder oder auch “Pedelecs” sind mit einem Elektromotor ausgerüstet. Diese können in Fahrradstationen ausgeliehen werden, wobei sich der Tagespreis auf zwischen 18 und 20 Euro beläuft. Das Elektrofahrrad kann, abhängig von der Inanspruchnahme, auf einer Strecke von 30 bis 80 Kilometern betrieben werden und muss dann erneut aufgeladen werden. Insbesondere für Urlauber, welche nicht gerne in die Pedale treten möchten, ist dieses Angebot gedacht. Zudem möchte die Rügener Tourismuszentrale auf diesem Wege die Anzahl autofahrender Touristen senken und die Umwelt schonen.

Quelle: http://www.stromtarife.com/energienews/307-die-insel-ruegen-mit-elektrofahrraedern-erkunden-5-5-2010

Tipp: Elektrofahrräder beziehungsweise “Pedelecs” sind in der Anschaffung nicht gerade “billig”, die Preise liegen ab ca. 700 Euro bis weit über 2.000 Euro, je nach Anbieter, Marke und Ausstattung. Allerdings besteht die Möglichkeit, ein Fahrrad mit einem Elektromotor (beispielsweise 600 oder 1000 Watt) nachzurüsten. Dieses ist selbst für Laien realisierbar. Einfach google fragen oder in bekannten Auktionshäusern suchen. Auch gebrauchte Elektrofahrräder sind weit unter Neupreis erhältlich. Ich habe selbst neulich ein nachgerüstetes Fahrrad getestet und bin, ohne dass ich die Pedale betätigt habe, mit einem Knopfdruck innerhalb weniger Sekunden auf eine Geschwindigkeit von 25 km/h gekommen. Gerade für Steigungen, welche mit normaler Kraft kaum zu schaffen sind, sind Elektroräder hervorragend als Unterstützung geeignet. Umwelt geschont und etwas für die Fitness getan.

Dieser Artikel wurde von Ulrike G. Reich am 10. Mai 2010 geschrieben und unter Energie und Umwelt, News, Technik, Tipps, Umwelt, blog abgelegt. Ihm wurden folgende Schlagworte zugewiesen: , , , , .

5 Kommentare

  1. A. Bernhard (10.05.2010, 3:39 pm)

    Vielen Dank an Frau Reich für den interessaten Beitrag. Ab und an habe ich in unserer Stadt auch schon ein Elektrofahrrad gesehen, ich denke mit steigenden Absatzzahlen wird auch der Preis sinken.
    Anzumerken bleibt natürlich noch, dass ein Elektromotor eine wesentlich besseren Wirkungsgrad als ein Verbrennungsmotor hat. Natürlich soll dann der Strom auch umweltfreundlich erzeugt sein.

  2. Jan (11.05.2010, 7:41 am)

    Kräfteschonend auf jeden Fall!
    Aber Umweltschonend??
    Gegen ein “normales” Fahrrad eher nicht gegen ein Auto wohl schon aber wenn dann bitte mit 100% grünem Strom ;-)

  3. Elektroautos: Teil des Klimaproblems oder gar Lösung? | Energieblog (15.05.2010, 12:03 pm)

    [...] Passend, finde ich, als Ergänzung zu dem Artikel über Elektrofahrräder: [...]

  4. supergau (15.05.2010, 12:09 pm)

    Hallo A. Bernhard und Jan,
    vielen Dank für die Kommentare. Ich gehe auch davon aus, dass mit steigender Nachfrage die Preise sinken werden. Immerhin: mir wurde von einem Fachmarkt ein neues Elektrofahrrad, und zudem noch ein wirklich gutes, für rund 700 Euro angeboten.

    Dass Elektrofahhrräder (und Elektroautos) nur dann wirklich einen ökologischen Nutzen haben, wenn sie mit Ökostrom betrieben werden, ist selbstredend. Mein Versorger liefert ausschließlich Ökostrom und ist der größte Ökostromanbieter Süddeutschlands. Finde ich gut. Und sollte endlich überall so sein.

  5. steffanos (16.05.2010, 5:43 pm)

    Jeder kann zu einem Ökostromanbieter wechseln: http://www.oekostromanbieter.org