Einträge zum Stichwort 'erneuerbare Energien'

Solarbranche verteidigt die Fördermilliarden01.09.

Die um die rapide ansteigenden Fördermittel für die Solarbranche entfachte Diskussion polarisiert. Die Subventionen werden von vielen Unternehmen verteidigt, da ihr Ziel darin besteht, sowohl Entwicklung als auch Produktion in Deutschland zu halten Allerdings mussten bereits einige Solarunternehmen trotz finanzieller Unterstützung die Produktion ins Ausland verlegen.

Deutsche Energie-Agentur: Chef zieht Kohlekraftwerke den AKW’s vor16.08.

Der Chef der Deutschen Energie-Agentur, Stefan Kohler, plädiert anstelle der Kernkraft für Kohlestrom. “Ich würde im Zweifel eher den Bau eines hochmodernen Steinkohle- oder Erdgaskraftwerkes empfehlen, um Atomkraftwerke abschalten zu können, die nicht mehr dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechen”, äußerte sich Kohler in der Montagsausgabe des Tagesspiegels. Heutzutage seien die modernen Kohlekraftwerke mit einem 47%-igen Wirkungsgrad weitaus effizienter und auch sauberer als die alten Anlagen. “Mit neuen Anlagen könnten wir zwischen 30 und 40 Prozent der CO2-Emissionen sparen.”

Nachtrag zum Artikel “Erneuerbare Energien: Nationaler Aktionsplan”08.08.

Zum Download: Nationaler Aktionsplan für Erneuerbare Energie der Bundesregierung.

Erneuerbare Energien: Nationaler Aktionsplan04.08.

Heute wurde der Nationale Aktionsplan für Erneuerbare Energien von der Bundesregierung beschlossen. Hierin wird von dem Erreichen des verbindlichen nationalen Ziels in Höhe von 18 Prozent erneuerbarer Energien an dem Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 ausgegangen. Mit einem 19,6%igen erwarteten Anteil könnte dieses sogar noch übertroffen werden. Der Anteil der Erneuerbaren Energien beträgt zur Zeit etwa 10 Prozent.

Utopie oder tatsächlich möglich: Sonnenenergie auch in der Dunkelheit?02.08., 2

Was wäre, wenn aus Solarzellen Energie auch nach dem Sonnenuntergang erzeugt werden könnte? Und was wäre, wenn an windlosen Tagen Energie aus Windparks eingesetzt wird?

Saubere Energie zu speichern ist mglich, und dieses nicht nur in Speicherkraftwerken. Und dieses ist ein Schlüssel, die weltweite Versorgung mit Energie zukünftig auschließlich aus erneuerbaren Energien zu speichern. Möglich machen soll dieses eine innovative Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen DuPont, Lawrence Berkeley National Laboratory, Bosch sowie 3M mit einer Unterstützung des “Department of Energy’s Advanced Research Projects Agency-Energy (ARPA-E)” in Höhe von 1.600.000 $. Das Ziel dieser Zusammenarbeit liegt darin, einen preiswerten und langlebigen Weg zu finden, um die Speicherung der so genannten sauberen Energie zu ermöglichen.

Ein himmlisches Vergnügen: Himmel soll zukünftig Strom liefern21.07.

Die Frage ist nicht neu, woher, in Anbetracht der irgendwann zur Neige gehenden Ressourcen, die notwendige Energie nun kommen könnte und viele kleine und große Köpfe weltweit qualmen schon so lange, dass sie Gefahr laufen könnten, Dauersmog zu verursachen. Schenkt man Wubbe Ockels Glauben, einen ehemaligen Raumfahrer und niederländischen Phyiker, könnte Strom vom Himmel kommen.

Ab sofort gibt es wieder Fördermittel für Solarheizungen09.07., 1

Der BSW-Solar (Bundesverband für Solarwirtschaft e.V.) sieht es als positiv, dass für den Einbau von Solarheizungen die entsprechenden Fördermittel ab sofort wieder zur Verfügung stehen. Die erst im April diesen Jahres durch den Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossene Sperre für Fördermittel in Höhe von rund 115 Millionen Euro wurde nun wieder aufgehoben. Der Stopp hatte zur Folge, dass schon Anfang Mai 2010 der für Solarwärmeanlagen vorgesehene Fördertopf erschöpft war und zudem die Nachfrage nach Solarheizungen maßgeblich zurückging. Der Druck der Öffentlichkeit sowie sämtlicher Fraktionen im Bundestag war ausreichend für das Finanzministerium, seinen Widerstand in den letzten Tagen aufzuheben und den Weg erneut für eine Wiederaufnahme der Förderung freizumachen. So können nun ab 12. Juli diesen Jahres erneut Anträge beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gestellt werden.

Klimaschutz: Verbraucherinteresse bleibt konstant während Medieninteresse sinkt09.07.

Bei steigenden Temperaturen und dem immer näher rückenden Sommerurlaub halten viele Verbraucher auch zur heißen Jahreszeit nicht ausschließlich Ausschau nach der nächsten Eisdiele. Das quartalsweise von der gemeinnützigen co2online GmbH quartalsweise veröffentlichte Klima-Barometer belegt, dass die Themen Energiesparen und Klimaschutz auch präsent sind während der heizungsfreien Monate. So versuchten zum Beispiel insgesamt 71 Prozent der an der Umfrage Beteiligten, klimagerecht zu verreisen in ihrem Sommerurlaub, sei dies entweder durch die Auswahl regionaler Reiseziele oder auch durch eine finanzielle Kompensation von CO2-Emissionen des Urlaubsfluges.

Durch Energiesparen könnten sechs Atomkraftwerke überflüssig werden04.07.

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hat nun der Bundesregierung zum Vorwurf gemacht, dass die von dieser in Auftrag gegebenene Szenarien für ein energiepolitisches Gesamtkonzept keinerlei Maßnahmen vorsehen hinsichtlich einer Steigerung der Energieeffizienz.

In der Hauptsache gehe es der Regierung um eine Legitimation für politisch gewollte Verlängerungen der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Zudem würde in der Untersuchung auch nicht der Zeitpunkt, ab welchem Atomkraftwerke duch erneuerbare Energien abgelöst werden könnten, beachtet. Bis spätestens zum Jahr 2020 könnten ein ambitionierter Ausbau regenerativer Stromerzeugung sowie eine entschiedene Förderung der Stromeffizienz allein in Deutschland sämtliche Atomkraftwerke ersetzen.

Neues aus der Welt der Promis: Robert Redford fordert saubere Energie08.06.

Der mittlerweile 73jährige Hollywoodstar Robert Redford forderte aufgrund der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hinsichtlich der Energie-Politik ein Umdenken der USA.

Redford warnt in “The Fix”, einem Videobeitrag, welcher auf der Internetseite der NRDC, der internationalen Umweltschutzorganisation “Natural Resources Defense Council” vor den für unseren Planeten nicht absehbaren katastrophalen Folgen.