Laut Greenpeace entsteht kein Stromengpass ohne AKW

Die Atomkonzerne spielen Popeye, stählen die Muskeln und kündigten für den Fall, dass eine Brennelementesteuer eingeführt werde, eine sofortige Stilllegung von Kernkraftwerken an. Berechnungen von Greenpeace zu Folge ist dieses nichts als eine leere Drohung, denn ein Strommangel werde auch nicht entstehen ohne die sieben ältesten Atommeiler und den derzeit sowieso nicht produzierenden, von Pannen geplagten Reaktor Krümmel.

Hierbei  beruft sich die Umweltorganisation auf die vom Aachener Institut EUtech durchgeführten Berechnungen. Danach tragen zur Versorgung die Werke lediglich noch bis  zu 5,4 Prozent bei.

Quelle: http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/15/iptc-hfk-20100815-43-25971722xml

Dieser Artikel wurde von Ulrike G. Reich am 16. August 2010 geschrieben und unter Energie, Energie und Umwelt, Literatur, News, Politik, Technik, Umwelt, blog abgelegt. Ihm wurden folgende Schlagworte zugewiesen: , , , , .

Ein Kommentar

  1. What (24.08.2010, 7:22 am)

    Kein Stromengpaß durch Abschaltung von KKW? Natürlich nicht. Dafür exportieren wir dann weniger Strom bzw. importieren mehr. Folge: Höhere Kosten. Denn jetzt können wir Strom gegen Geld ins Ausland verlaufen.

    Folge: Erhöhung der Strompreise.

    Sollte nicht jedes Kindergartenkind solche Zusammenhänge begreifen können? Nun, Greenpeace tut es offenbar nicht und unsere Massenmedien fragen auch gar nicht erst nach.